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Hannover (epd). Die Hanns-Lilje-Stiftung und das Vermittlungsprogramm «Vision Kirchenmusik» loben in diesem Jahr zum zweiten Mal einen Konzeptpreis für Musikvermittlung aus. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Preis lade dazu ein, gemeinsam mit Chören und Musikgruppen neue Veranstaltungsformate zu entwickeln, teilten die Hanns-Lilje-Stiftung und die hannoversche Landeskirche am Dienstag gemeinsam mit. Unter dem Titel «Resonanzen» sollten das regionale Kulturprogramm bereichert und die Kirchenmusik gestärkt werden.

Gesucht würden neue Musikvermittlungskonzepte für die drei Kirchengemeinden St. Martini Brelingen, St. Liborius Bremervörde und der Johannesgemeinde Tostedt, erläuterte Christoph Dahling-Sander, Geschäftsführer der Hanns-Lilje-Stiftung. Die spezifischen Gegebenheiten vor Ort müssten konzeptionell mitgedacht werden. Mindestens eine lokale kirchenmusikalische Gruppe müsse zudem in die Konzepte einbezogen werden.

Die Hanns-Lilje-Stiftung und «Vision Kirchenmusik» zeichnen insgesamt drei Konzepte aus, so dass jede der drei gastgebenden Gemeinden bis Herbst 2026 ein Projekt realisieren kann. Zur Verwirklichung erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger jeweils finanzielle Mittel von bis zu 10.000 Euro sowie personelle Unterstützung. Bewerbungen können bis zum 6. Juni per Mail eingereicht werden. Weitere Infos sind unter www.resonanzen-konzeptpreis.de zu finden.

«Vision Kirchenmusik» ist eine Einrichtung hannoverschen Landeskirche und der bundesweit erste Fachbereich für Musikvermittlung im kirchlichen Bereich. Seit 2014 werden dort Konzepte entwickelt und realisiert, die Kirchenmusik einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und neue Menschen für Kirchenmusik begeistern sollen. Die Hanns-Lilje-Stiftung gehört zu den größten kirchlichen Stiftungen Deutschlands. Sie fördert den Dialog von Kirche und Theologie mit Wissenschaft, Technik, Wirtschaft, Kunst und Politik.