Björn Kraemer übernimmt neue Aufgabe in oldenburgischer Kirche
Zum 1. Mai 2025 wird Björn Kraemer das Landesjugendpfarramt der oldenburgischen Kirche verlassen. Künftig wird er als Bildungsreferent für Prävention von sexualisierter Gewalt in der Ev. Luth. Kirche in Oldenburg tätig sein.
Der 35-Jährige ist seit 2022 im Bereich Kindeswohl und Prävention von sexualisierter Gewalt im Landesjugendpfarramt tätig, wo er seine Expertise als InSoFa (Insofern erfahrene Kinderschutzfachkraft nach SGB VIII und KKG) nicht nur in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen eingebracht hat.
Nach seinem Studium der Religionspädagogik und Sozialen Arbeit an der Hochschule Hannover absolvierte Björn Kraemer sein Anerkennungsjahr im Kreisjugenddienst Oldenburg Stadt, bevor er 2018 in den Kreisjugenddienst Delmenhorst / Oldenburg Land wechselte, wo er schließlich in der Jugendkirche St. Paulus zum Diakon eingesegnet wurde.
Im Jahr 2020 übernahm er zunächst eine halbe Stelle mit dem Schwerpunkt Ehrenamtsmanagement. 2022 wechselte er schließlich ganz ins Team des Landesjugendpfarramtes.
An der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schätzt er vor allem die Begegnung mit jungen Menschen, insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die aus ihrer Lebenswelt berichten und ihre kreativen Ideen zur Gestaltung der Jugendverbände einbringen.
Mit dem Wechsel in die neue Fachstelle Sexualisierte Gewalt der oldenburgischen Kirche möchte sich Björn Kraemer gesamtkirchlich der weiteren Präventionsarbeit widmen. Er wird zukünftig Bildungsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen innerhalb der oldenburgischen Kirche anbieten und sich dafür einsetzen, dass die Betroffenenperspektive stärker in den Fokus rückt.
Die bereits etablierten Angebote im Präventionsbereich wird er weiterführen und ausbauen. Dazu zählt auch die Planung einer Multiplikator*innen-Schulung für den Herbst zusammen mit der Ev. Reformierten Kirche sowie den Landeskirchen in Braunschweig und Schaumburg-Lippe.
Björn Kraemer blickt dankbar auf die letzten Jahre in der Arbeit zurück und sagt: „Danke für die letzten knapp zehn Jahre hauptamtliche Arbeit in den verschiedenen Teams und an die vielen Kolleg*innen! Danke für das Verständnis für meine Stärken und auch ganz eigenen Schwächen!“.